19.12.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Ob Neonazis in den Fall von Mittweida verwickelt sind, ist inzwischen zweifelhaft
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Zwei Gutachten besagen, es sei möglich, dass sich die 17-Jährige aus Mittweida ein Hakenkreuz selbst in die Haut geritzt hat. Das Mädchen aber bekräftigt seine Version, es sei überfallen worden.
Der Hakenkreuz-Fall aus dem sächsischen Mittweida bleibt weiter mysteriös. Die angeblich im November von vier Neonazis misshandelte 17-Jährige bleibe bei ihrer Aussage, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa: Demnach sei das Mädchen einem Kind zur Hilfe geeilt, das von den Neonazis bedroht worden sei. Die Männer hätten ihr dann das NS-Symbol in die Haut geritzt, so die Aussage des Mädchens.
An dieser Version des Mädchens waren jedoch Zweifel aufgekommen. Laut zwei rechtsmedizinischen Gutachten sei nicht ausgeschlossen, dass sich die 17-Jährige selbst verletzt habe. «Wir ermitteln in alle Richtungen», sagte Fischer. So werde weiter nach dem Kind gesucht, dem die junge Frau geholfen haben will. (dpa)