Einkaufen ist für viele längst kein Vergnügen mehr
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2008 müssen die Verbraucher mit einer kräftigen Teuerung rechnen. Die Europäische Zentralbank befürchtet eine Inflation von mehr als zwei Prozent. Das wird auch die Lebenshaltungspreise nach oben treiben.
Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) müssen Verbraucher im Euro-Raum mit weiter steigenden Lebensmittelpreisen rechnen. Die Verteuerung von Nahrungsmitteln könne sich «auf sehr kurze Sicht noch leicht beschleunigen, sobald die vergangenen Anstiege der Erzeugerkosten auf die Einzelhandelspreise durchschlagen». Das schreibt die EZB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht für Dezember. Nach den Preisschocks der vergangenen Monate sei zunächst keine wirkliche Entspannung in Sicht: «Längerfristig bleiben die Aussichten für die Nahrungsmittelpreise sowohl am Weltmarkt als auch im Euroraum mit großer Unsicherheit behaftet.»
In Deutschland hatte der starke Preisanstieg bei Heizöl, Kraftstoffen und Nahrungsmitteln die jährliche Inflation im November auf 3,0 Prozent getrieben. Das ist der höchste Wert seit Februar 1994. Auch im Euro-Raum hatte die Inflation im vergangenen Monat mit 3,0 Prozent den höchsten Stand seit sechs Jahren erreicht. Die EZB geht davon aus, dass die Teuerung auch 2008 deutlich über der kritischen Marke von zwei Prozent liegen wird und sich im Jahresverlauf nur moderat abschwächen wird. (dpa)