04. Nov 2007 13:11
Das Wort «Synode» leitet sich von griechisch «synodos» her und bezeichnete ursprünglich eine beratende Versammlung von Priestern.
An der Synode der EKD nehmen aber nicht nur Geistliche teil, sondern auch Personen aus anderen Bereichen der Gesellschaft, die mit der Kirche verbunden sind. Die Synode hat die Aufgabe, die EKD betreffende Angelegenheiten zu beraten und über sie zu beschließen. Dazu gehören Kirchengesetze über Haushalt, Arbeitsrechtsregelungen, Datenschutz sowie Vorlagen des Rates und der Kirchenkonferenz und unter bestimmten Voraussetzungen auch Anträge und Eingaben.
Die Synode wird jeweils für die Dauer von sechs Jahren gebildet, die jetzige Synode ist noch bis zum Jahr 2009 im Amt. An ihrer Spitze steht ein siebenköpfiges Präsidium. Präses der Synode ist die Nordhausener Oberbürgermeisterin und SPD-Politikerin Barbara Rinke. In der Regel kommen die Synodalen einmal im Jahr an wechselnden Orten zu einer mehrtägigen, öffentlichen Tagung zusammen. (nz)