Die Pressespitze des Augsburger Bischofs hatte Grünen-Chefin Roth als «faschistoid» bezeichnet. Der scharfe Anwurf war jedoch eine Replik auf Verbalprügel Roths.
Nach tagelangem Streit um einen NS-Vergleich hat der Öffentlichkeitsreferent des Augsburger Bistums, Dirk Voß, die Schärfe seiner Worte bedauert. Seine Kritik angesichts von Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth sei zunächst schärfer ausgefallen «als bei näherem Hinsehen nötig», sagte Voß am Mittwoch. Das räume er im Sinne «beiderseitiger verbaler Abrüstung» ein. Voß hatte Roths Aussage, Bischof Walter Mixa sei ein «durchgeknallter, spalterischer Oberfundi» als «faschistoid» bezeichnet, die an die NS-Propaganda- Hetze gegen die katholische Kirche erinnere. (dpa)