Der verantwortliche Stadtrat der Bezirksverwaltung zeigte sich von der Absage des Unternehmens völlig überrascht. «Fachlich und sachlich ist mir das nicht erklärlich», fügte er hinzu uns sprach von «befremdlichem Geschäftsgebaren». Das Projekt sei sorgfältig vorbereitet worden, wies er entsprechende Vorwürfe zurück: «Das ist alles Unsinn, was da gesagt wird». Der Bezirk will nun mit einem anderen Sicherheits-Unternehmen verhandeln, vermutlich eines, das in der Ausschreibung unterlegen war. Der Beginn des Projektes an den 13 Schulen in Neukölln werde sich nun aber mindestens um vier bis sechs Wochen verzögern. 13 Schulen hatten sich beworben.
Der Bundesverband deutsche Wach- und Sicherheitsunternehmen verlangte dagegen eine neue Ausschreibung. «Es gab überhaupt kein Konzept», beklagte Vize-Geschäftsführer Martin Hildebrandt. Nun biete er dem Bezirksamt an, an einem neuen Konzept mitzuarbeiten. (nz/dpa)