netzeitung.deDie Terrorverdächtigen: Fritz G.

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Fritz G. wird abgeführt. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Fritz G. wird abgeführt.
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Der vermutete Kopf der Terrorzelle wurde in München geboren, konvertierte zum Islam. Schon früh spielte er eine Schlüsselrolle.

Fritz G. ist mutmaßlicher Kopf der im Sauerland festgenommenen Terrorzelle. Er wurde 1979 in München geboren und studierte Wirtschaftsingenieurwesen im achten Semester, wie die Ulmer «Südwestpresse» berichtete. Bereits mit 16 Jahren konvertierte er zum Islam. Er fand schnell Anschluss an die islamistische Szene im baden-württembergischen Ulm und dem bayerischen Neu-Ulm. Deren Anhänger sammelten sich im 1996 gegründeten und 2005 verbotenen islamistischen Verein «Multi-Kultur-Haus Ulm» und dem «Islamischen Informationszentrum Ulm».

Fritz soll derjenige des Trios gewesen sein, der Silvester 2006 die Hutier-Kaserne der US-Armee in Hanau verdächtig intensiv inspiziert haben soll.

Im März 2006 ließ Fritz G. sich in einem Ausbildungslager der Islamischen Dschihad Union in Pakistan im Umgang mit Waffen und Sprengstoff schulen. Der Pakistan-Aufenthalt wurde über Islamisten aus dem Multi-Kultur-Haus vermittelt, wie Sicherheitskreise schildern. In einem Verfahren gegen einen ägyptischen Islamisten in Ulm wurde erfolglos gegen G. ermittelt. (nz)