NRW will V-Mann nicht geschützt haben04. Sep 2007 16:28  |  Kokain, nach seiner Beschlagnahme (Archivbild)
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Die Düsseldorfer Landesregierung tritt dem Vorwurf entgegen, Verbindungsleute des Verfassungsschutzes würden vor Strafverfolgung bewahrt. Eben das hatten Zeitungen berichtet.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Verfassungsschutz habe einen kriminellen V-Mann gedeckt. Die Strafverfolgung von V-Leuten werde auf keinen Fall behindert, versicherte ein Sprecher des Innenministeriums. Zuvor hatte das geheime Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) des Landtags zu dem Fall getagt.
Zeitungen hatten berichtet, dass ein V-Mann des NRW-Verfassungsschutzes wegen Nötigung, Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffengesetz und Drogenhandel verurteilt worden sei. Er soll Kokain geschmuggelt, mit Waffen gehandelt, an einem Raubüberfall mitgewirkt und für den Verfassungsschutz als V-Mann in der rechten Szene gearbeitet haben. Der Bielefelder Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart bestätigte jedoch nur Ermittlungen in einem Rauschgiftverfahren gegen den 27- Jährigen. Die Polizei hatte das Telefon des Mannes überwacht. Daraus war bekannt geworden, dass dieser V-Mann in der rechten Szene arbeitete. (nz/dpa/ddp)
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