CSU will «monströse Moscheebauten» stoppen
Bei den anstehenden Wahlen sollte der neue Parteivorsitzende «ganz nah bei seiner Partei sein», meint Huber. Er wies darauf hin: «Für das Gewicht der CSU im Bund und in der Union spielt es keine Rolle, wer das beste Schlitzohr an der CSU-Spitze ist, sondern entscheidend ist, mit welchem Ergebnis die CSU aus der nächsten Landtagswahl heraus kommt.»
Huber will auch das christlich-konservative Profil der CSU schärfen. Als Vorsitzender der Christsozialen werde er mit dafür sorgen, «dass die christlichen Sittengesetze auch in der praktischen Politik wahrgenommen werden», sagte Huber und fügte in Anspielung auf den geplanten Bau einer Großmoschee in Köln hinzu: «Wir lassen uns den christlichen Charakter unseres Landes nicht durch monströse Moscheebauten verschandeln.»
Derzeit regiert die CSU in Bayern mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Landtag. Während Hubers wichtigster Gegenkandidat, Horst Seehofer, für die nächste Landtagswahl erneut mehr als 60 Prozent für die CSU anpeilt und der CSU unter seiner Führung dies auch zutraut, riet Huber zu etwas mehr Bescheidenheit: «53 Prozent plus X sind zu schaffen. Wir arbeiten für einen überzeugenden Regierungsauftrag in Bayern.» (nz)

