29.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Eines der Opfer in Mügeln.
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Hetzjagd von Mügeln hat vielen Indern Angst gemacht. Jene, die eine Reise nach Deutschland planen, holen in der Botschaft in Neu Delhi Informationen ein.
Nach der Hetzjagd auf acht Inder im sächsischen Mügeln informieren sich immer mehr Inder über Risiken bei Deutschland-Reisen. «Unsere Botschaft in Neu Delhi hat jedenfalls schon viele Anfragen erhalten, wo in Deutschland die so genannten No-Go-Areas für ausländische Besucher seien», sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, der «Rheinischen Post». Der CDU-Politiker hält sich derzeit zu politischen Gesprächen in Indien auf.
Während seiner Reise habe er festgestellt, dass man in Indien die Attacke auf acht Landesleute im ostdeutschen Mügeln mit Besorgnis zur Kenntnis genommen habe, sagte Kauder.
Deutschland müsse darauf achten, «dass so etwas nicht wieder passiert». Die acht Inder waren in der Nacht zum 19. August auf einem Stadtfest in Mügeln angegriffen und verprügelt worden. (AP/epd)
Deutschland müsse darauf achten, «dass so etwas nicht wieder passiert». Die acht Inder waren in der Nacht zum 19. August auf einem Stadtfest in Mügeln angegriffen und verprügelt worden. (AP/epd)