Wenig Zustimmung fand auch der Bundesparteitag 2006 in Berlin
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Nur ein Fünftel der Deutschen ist dagegen, das Verfassungsgericht erneut mit einem Verbot der NPD zu beschäftigen. Eindeutig ist auch das Meinungsbild über der Verbreitung von Rechtsradikalismus im Land.
Die Bundesbürger sind eindeutig für eine Neuauflage eines Verbotsverfahrens gegen die NPD: 66 Prozent sprechen sich dafür aus, das Bundesverfassungsgericht erneut anzurufen. Nur 23 Prozent sind dagegen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Sender N24 ergab. Demnach sind dabei mit 66 Prozent auch die meisten Unionsanhänger dafür. Unter den SPD-Wählern finden 74 Prozent den Vorschlag gut.
Ebenso deutlich wird der Rechtsradikalismus als ein Problem des ganzen Landes und nicht nur der neuen Länder empfunden: Nur 19 Prozent der rund 1000 Befragten sagen, rechtsradikale Tendenzen gebe es vor allem in Ostdeutschland. 77 Prozent meinen, das Problem bestehe in Ost und West gleichermaßen. (nz)