28. Aug 2007 10:11
Die Gegner einer Brücke quer durch das Weltkulturerbe Elbtal bei Dresden bringen nun eine Tunnellösung ins Spiel. Noch ruhen die Bauarbeiten nach einem Gerichtsurteil.
Die Unesco hat für den Fall, dass die Brücke über das Dresdner Elbtal gebaut wird, mit dem Entzug des Welterbetitels gedroht. Dagegen hat der Freistaat Sachsen über sein Regierungspräsidium in Dresden Beschwerde gegen einen gerichtlichen Baustopp eingereicht, der wegen Planungsmängeln beim Naturschutz verhängt worden war. Die Arbeiten dürfen bis zu einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Bautzen nicht aufgenommen werden.Für eine Überwindung der Gräben zwischen Befürwortern und Kritikern der Brücke hatten sich zuvor auch Teilnehmer eines Friedensgebetes in der Dresdner Kreuzkirche eingesetzt. Zur Begründung der Initiative hatte der evangelische Superintendent Albrecht Nollau gesagt, dass durch die Stadt ein Riss gehe. Darum dürfe die Chance zur Versöhnung der unterschiedlichen Positionen nicht ungenutzt bleiben. (epd)