Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Merkel hat in Meseberg viel vor

18. Aug 2007 12:05
Entscheidet sich hier das Schicksal Deutschlands?
Bild vergrößern
Bei der Kabinettsklausur kommende Woche geht es um alles: Energie und Klima, Fachkräftemangel und Ausbildung, die alternde Gesellschaft – Kanzlerin Merkel glaubt an Entscheidungen für Jahrzehnte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit ihrer Politik über Jahrzehnte hinweg die Zukunft Deutschlands prägen. Sie wolle in der kommenden Woche auf der Kabinettsklausur in Meseberg bei Berlin nicht nur den Kurs für die nächsten zwei Jahre festlegen, «sondern wir stellen die Weichen für ein zukunftsfähiges Deutschland für die nächsten Jahre und Jahrzehnte». In ihrem im Internet veröffentlichten Videopodcast zog Merkel am Samstag eine positive Bilanz der ersten Halbzeit ihrer Regierung. In der zweite Hälfte will sie sich vor allem den Themen Arbeitsplätze, Ausbildungschancen, Energiepolitik und Klimaschutz widmen.

«Wir haben schon einiges geschafft», sagte die Kanzlerin. «Aber wir wissen, dabei dürfen wir nicht stehen bleiben.» Am Donnerstag und Freitag will die Bundesregierung in ihrem neuen Gästehaus in Meseberg den weiteren Fahrplan bestimmen. «Wir wollen auch dafür Sorge tragen, dass die Grundlagen des jetzigen Aufschwungs gekräftigt und verstetigt werden.» Dazu solle auch über die Rolle Deutschlands in der globalen Welt diskutiert werden.

Quer durch den Garten

Mehr in der Netzeitung:
Merkel kündigte an: «Wir werden über das Thema Energiepolitik und Klimaschutz sprechen.» Als weitere Themen nannte sie Fachkräftemangel, Weiterbildungsmöglichkeiten, die Suche nach ausländischen Spitzenkräften und Ausbildungschancen für junge Menschen, die «seit mehreren Jahren danach suchen.» Zudem soll über die alternde Gesellschaft gesprochen werden.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) warnte seine Partei indes davor, Merkel zu attackieren. Stattdessen sei in Meseberg eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Koalitionspartner gefordert, sagte Steinbrück der «Frankfurter Rundschau». «Den Leuten kommen wir im Moment wie eine Heulsuse vor: Wir ziehen einen Flunsch wegen der Popularität der Kanzlerin. Wir gucken verkniffen auf das Phänomen der Linkspartei. Wir klagen darüber, dass die Globalisierung uns erwischt, obwohl Deutschland davon profitiert. Wir heulen, weil wir Reformpolitik machen müssen.» Dieser Zustand der SPD mache einen schlechten Eindruck auf die Wähler. (dpa)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest
Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Josef Depenbrock & Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.