30. Jul 2007 16:47
Die Tonaufnahmen des Stammheim-Prozesses entstanden als Gedächtnisstütze für Gerichtsschreiber. Jetzt tauchten die Dokumente wieder auf - darunter auch die letzte Aussage der RAF-Frau Ulrike Meinhof.
Laut Mitteilung des Senders wurden die Aufnahmen zwischen Oktober 1975 und Mai 1976 gemacht und waren eigentlich als Gedächtnisstütze für Gerichtsschreiber gedacht. Sie seien im Staatsarchiv Ludwigsburg entdeckt worden. Im dem Prozess in Stuttgart-Stammheim waren die Taten der ersten RAF-Generation verhandelt worden. Meinhof erhängte sich am 9. Mai 1976 in ihrer Zelle. Baader, Ensslin und Raspe wurden am 28. April 1977 zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie begingen im darauf folgenden Herbst Selbstmord. (AP)