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Regierung befürchtet Anschläge von Al Qaeda

21. Jul 2007 15:50
Al-Qaeda-Gründer Osama bin Laden
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Die Gefahr von Anschlägen des Terrornetzwerks Al Qaeda ist nach Ansicht von Staatsekretär August Hanning weiter gewachsen. «Wir erleben eine neue Qualität der Bedrohung».

Deutschland befindet sich nach Auffassung der Bundesregierung in erhöhter Gefahr von Anschlägen des Terror-Netzwerkes Al Quaeda. «Wir haben eine ganze Reihe von Anzeichen dafür, dass Al Quaeda Deutschland und deutsche Einrichtungen, etwa Botschaften, im Visier hat. Es gibt für Deutschland eine neue Qualität der Bedrohung», sagte Innenstaatssekretär August Hanning der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» .

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  • Nach dem Bericht des Blattes kehrten deutsche Islamisten, die in Terrorlagern in Pakistan ausgebildet worden sein sollen, vor wenigen Wochen nach Deutschland zurück. Den Innenbehörden sind demnach drei Personen bekannt, die Anfang Juni nach Deutschland einreisten. «Wir müssen davon ausgehen, dass die Leute, die aus Pakistan zurückgekehrt sind, Anschläge planen. Das ist eine neue konkrete Gefahr und für uns ein Grund zur Sorge», sagte Hanning. Neu an der Bedrohung sei, dass die Islamisten ausdrücklich dafür ausgebildet würden, um nach Deutschland zurückzukehren.

    Hanning warb für den Einsatz technischer Mittel, um den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen. «Wir brauchen die Online-Überwachung, weil mögliche Gewalttäter immer mehr über den Computer kommunizieren. Wir brauchen auch eine handhabbare Wohnraumüberwachung, denn ohne sie lässt sich ein Terrorverdächtiger nicht wirksam überwachen», sagte Hanning. Die Angst vor einem Überwachungsstaat sei stark überzogen. (AP)

     
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