netzeitung.deUnion lässt SPD weit hinter sich zurück

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Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Franz Müntefering (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Franz Müntefering
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Die Union hat ihren Vorsprung in Umfragen ausgebaut, während die SPD in ihrem Tief verharrt. Eine knappe Mehrheit würde ein schwarz-gelbes Bündnis favorisieren.

Die Unionsparteien sind im Aufwind, während die SPD nicht aus ihrem Tief herauskommt. Das ist das Ergebnis der jüngsten Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag des Magazins «Stern» und des TV-Senders RTL, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach würden 39 Prozent der Bundesbürger CDU und CSU wählen.

Der Erhebung zufolge legten die Unionsparteien im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte zu und erreichten damit wie schon vor zwei Wochen erneut ihr Jahreshoch. Die Sozialdemokraten würden dagegen nur 24 Prozent der Stimmen bekommen. Liberale und Linke büßten je einen Punkt ein: Die FDP sank auf neun, die Linke auf 13 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei zehn Prozent. Für «sonstige Parteien» entschieden sich fünf Prozent der Wähler.
Knappe Mehrheit für Union und FDP
Eine Koalition von Union und FDP hätte demnach mit 48 Prozent eine knappe Mehrheit, Rot-Rot-Grün käme auf 47 Prozent. Direkt nach einer möglichen Koalition gefragt, gaben nur 22 Prozent an, das derzeit stark diskutierte Bündnis von SPD und Linken zu befürworten. Unter den SPD-Anhängern sprachen sich lediglich 19 Prozent für eine Koalition mit der Linken aus.

Dagegen würden 77 Prozent der Linken- Anhänger ein solches Bündnis begrüßen, während es bei den Grünen 34 Prozent sind. Für die Umfrage wurden vom 2. bis 6. Juli etwa 2500 Bundesbürger befragt. (dpa)