Müntefering wirft Merkel Führungsschwäche vor
11.07.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Weiter sagte er: «Es gibt Punkte, da kann man nicht vorsichtig sein und Debatten einfach mal so laufen lassen. Da muss man sich erklären. Und zwar in aller Klarheit.» Müntefering warnte vor «lautstarker Panikmache» bei der inneren Sicherheit. «Man darf Menschen keine Angst machen. Ich bestreite nicht, dass über innere Sicherheit gesprochen werden muss. Gefahren gibt es.» Allerdings müsse zunächst einmal intern über die innere Sicherheit gesprochen werden.
«Durch die öffentliche Debatte, wie sie jetzt ausgelöst wurde, wird kein Problem gelöst, geschweige denn mehr Sicherheit geschaffen. Ich erwarte, dass schnell eine Form gefunden wird, mit diesem Thema anders umzugehen als mit lautstarker Panikmache, parteitaktischem Kalkül und höchst umstrittenen Lösungsansätzen», sagte Müntefering. (AP/dpa)

