Ein erster Gutachter von der Sachverständigenorganisation Germanischer Lloyd hatte im Auftrag der Atomaufsicht das Gebäude in einem speziellen Schutzanzug untersucht, wie Banek weiter mitteilte. Dieser Gutachter kritisierte laut NDR, dass die Sprinkleranlage unzureichend sei. Der Experte habe sehr viel Öl vorgefunden und bezweifle, dass der Brand in Krümmel im Zusammenhang mit einem zwei Stunden zuvor in Brunsbüttel entstandenen Kurzschluss und Schwelbrand stehe, meldete der NDR. Ministeriumssprecher Oliver Breuer erklärte dazu, ein Zusammenhang zwischen beiden Notabschaltungen sei nach wie vor nicht ausgeschlossen. Er erscheine aber unwahrscheinlich, allein schon wegen der zeitlichen Verzögerung von über einer Stunde. Für (den morgigen) Sonntagnachmittag wurde unterdessen eine Protestdemonstration von Atomkraftgegnern vor dem Kernkraftwerk Krümmel angekündigt. (AP)