29. Jun 2007 09:54, ergänzt 12:49
Mit Wasser versuchen die Einsatzkräfte, die abgebrannte Anlage am Atommeiler Krümmel abzukühlen. Auslöser des Feuers könnte ein Kurzschluss im nahen Brunsbüttel gewesen sein.
Der Brand in Krümmel war am Donnerstagnachmittag ausgebrochen. Dichter Rauch hatte sich zwischen den beiden Gebäudeflügeln des Atomkraftwerks Krümmel in Schleswig Holstein geballt. Feuerwehrleute mussten von ihren Leitern aus ein Feuer an einem Transformatorenhaus unter Kontrolle zu bringen. Unter einem dicken Teppich aus Schaum löschten sie die Flammen schließlich. Der Meiler trennte sich automatisch vom Stromnetz.Im unweit gelegenen Brunsbüttel hatte es zwei Stunden vor dem Zwischenfall in Krümmel einen Kurzschluss gegeben. Die Anlage stoppte ihren Betrieb daraufhin. Für die Umwelt hatten die Zwischenfälle keine Folgen, Radioaktivität trat nicht aus. Auch eine Messung der Umweltschutzorganisation zeigte keine erhöhten Strahlenwerte in der Umgebung.