netzeitung.deLinke und Rechte liefern sich Schlacht in Rostock

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Vor einem rechten Szeneladen in Rostock ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mehrere Polizisten und Randalierer wurden verletzt.

Bei schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern der linken Szene, Rechtsextremisten und der Polizei sind in Rostock 40 Personen festgenommen worden. 14 Polizisten wurden in der Nacht zum Sonntag leicht verletzt, ein Funkstreifenwagen beschädigt, wie die Polizei mitteilte.

Zu schweren Ausschreitungen war es vor einem Laden der rechten Szene in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt gekommen, der bereits eine Woche zuvor angegriffen und beschädigt worden war. Etwa 150 Anhänger des linken Spektrums seien in der Nacht zum Sonntag erneut massiv gegen das Geschäft vorgegangen, vor dem etwa 20 Vertreter der rechten Szene eine Mahnwache abgehalten hätten.

Als die Polizei eingreifen wollte, wurde sie von den Jugendlichen der linken Szene mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik attackiert. Die Lage sei weiter eskaliert, als auch die Rechten zu Steinen gegriffen hätten. Verstärkt von einem Polizeihubschrauber und Einsatzkräften aus mehreren Polizeidirektionen konnten insgesamt 200 Beamte nach mehr als zwei Stunden für Ruhe sorgen.

Die Polizei nahm nach eigenen Angaben insgesamt 40 Personen aus beiden Lagern fest. Bei dem Einsatz wurden 14 Polizisten leicht verletzt und ein Funkstreifenwagen beschädigt, wie es hieß. Gegen die Festgenommenen werde wegen schweren Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. (AP)