Bush um kurz nach zwölf geweckt08. Jun 2007 09:40, ergänzt 12:30  |  Am Mittwochabend war George W. Bush in Heiligendamm noch ganz entspannt | Foto: dpa |
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Verschlafen? Überarbeitet? Keine Lust, mit Nigeria oder Indien zu verhandeln? US-Präsident Bush erschien zu den Gesprächen in Heiligendamm erst, als er dazu wieder in der Lage war.
US-Präsident George W. Bush kehrt nach seinen Magenproblemen wieder zu den Gesprächen beim G8-Gipfel in Heiligendamm zurück. Bush gehe es besser, auch wenn er noch nicht 100-prozentig fit sei, sagte Präsidentenberater Dan Bartlett am Freitag. Bush sei kurz nach 12.00 Uhr geweckt worden und werde bei dem gemeinsamen Mittagessen der Staats- und Regierungschefs dabei sein.
Bush hatte am Freitagmorgen nicht an den Beratungen des G8-Gipfels in Heiligendamm teilgenommen und war zunächst in seiner Hotelsuite geblieben. Der Präsident sei «leicht erkrankt»: «Ich weiß nicht, ob es ein Magenvirus ist oder etwas ähnliches», hatte Bushs Berater Dan Bartlett gesagt. Der Präsident fühle sich einfach nicht wohl im Magen.
Entwarnung war vom französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gekommen: Er sagte nach einem etwa einstündigen Treffen mit Bush, der US-Präsident werde an der Arbeitssitzung der G8-Staats- und Regierungschef teilnehmen, sobald er wieder dazu in der Lage sei.
Die Teilnehmer kamen am Morgen in Heiligendamm zu einer Arbeitssitzung mit Staats- und Regierungschefs Ägyptens, Ghanas, Algeriens, Nigerias, Südafrikas und Äthiopiens zusammen.
Mit einem Gespräch mit zehn Schwellen- und Entwicklungsländern sollte der Gipfel der sieben führenden Industrienationen und Russlands am Nachmittag zu Ende gehen. Bush wollte anschließend weiter nach Polen reisen. (nz/AP/dpa)
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