CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Hähle wies die Anschuldigungen seines Parteikollegen zurück. «Wer seriöse Aufklärung will, erhebt nicht derart vorschnelle und unbewiesene Vorwürfe», sagte er am Donnerstag. Hähle hat die Geheimakten im Gegensatz zu Teubner allerdings nicht eingesehen.De Maizière wollte sich zu den Anschuldigungen nicht äußern. Er hatte jedoch Vorwürfe zurückweisen lassen, er könnte im Zusammenhang mit den kriminellen Netzwerken Gesetzesverstöße geduldet haben. Die Erkenntnisdichte des Verfassungsschutzes sei damals nicht ausreichend gewesen, um die Parlamentarische Kontrollkommission des Landtags und die Ermittlungsbehörden zu informieren, hieß es aus dem Bundeskanzleramt.
Die Linkspartei hatte am Mittwoch angekündigt, de Maizière vor den für Juli geplanten Parlamentarischen Untersuchungsausschuss laden zu wollen. (nz/dpa)