30. Mai 2007 09:28
Eine Stunde lang konnten Reisende den Berliner Hauptbahnhof nur durch den Nordeingang betreten. Der Rest des Gebäudes war für die G8-Außenminister reserviert.
Reisende konnten nach Angaben der Polizei zwischen 8:30 und 9:30 Uhr nur über den Nordeingang in das Gebäude. Bereits am Vortag waren umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen nötig gewesen, weil EU-Außenminister nach ihrer Konferenz mit den wichtigsten Ländern Asiens ebenfalls mit einem Sonderzug von Hamburg nach Berlin gekommen waren und in der Hauptstadt in verschiedenen Hotels übernachtet hatten. Der Polizeisprecher sagte, allein deswegen seien 1700 Beamte im Einsatz gewesen. Am Mittwochabend wollten die Außenminister einzeln nach Berlin zurückkommen und meist vom Flughafen Tegel aus nach Hause fliegen.
Der Gruppe der G8-Industriestaaten gehören die USA, Japan, Kanada, Frankreich, Italien, Großbritannien, Russland und Deutschland an. Im Mittelpunkt ihrer Beratungen in Potsdam stehen der Atomkonflikt mit dem Iran, der Streit um die Unabhängigkeit des Kosovo, die Lage im Nahen Osten, im Sudan und in Afghanistan. Mit von der Partie sind auch die Außenminister Afghanistans und Pakistans. (AP)