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G8-Gegner gestehen Anschlag auf Hotel

15. Mai 2007 16:07
Der Staatsschutz ermittelt nach dem Anschlag
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Militante Autonome haben sich dazu bekannt, ein Hamburger Luxushotel mit Farbbeuteln und Steinen beworfen zu haben. Die Polizei sieht in dem Schreiben allerdings Ungereimtheiten.

Globalisierungsgegner haben die Verantwortung für einen Farbanschlag auf ein Hamburger Luxushotel auf sich genommen. Bei der «Hamburger Morgenpost» ging ein entsprechendes Schreiben mit dem Titel «Asem-Gipfel angreifen, G-8 versenken» ein, wie die Zeitung am Dienstag mitteilte.

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  • Die Gruppe «Autonome GipfelstürmerInnen» habe sich dazu bekannt, das Hotel «mit Steinen und Farbe angegriffen» zu haben, hieß es. Die Polizei bestätigte den Eingang des Papiers, wollte sich aber zu Details nicht äußern.

    Scheiben eingeschlagen

    Es handle sich um ein kurzes und simples Schreiben, in dem teilweise falsche Zusammenhänge hergestellt würden, sagte ein Sprecher. Der Farbanschlag auf das Hotel in der vornehmen Elbchaussee war laut Polizei am Montagmorgen verübt worden. Außerdem wurden fünf Scheiben des Hauses eingeschlagen.

    Die Ermittlungen hat die Staatsschutz-Abteilung übernommen. In den letzten Monaten hatte es in Hamburg mehrfach Anschläge auf Autos und Häuser von Politikern oder Managern gegeben. Die Polizei vermutet Globalisierungsgegner hinter den Taten.

    In der vergangenen Woche hatte die Bundesanwaltschaft auf der Suche nach gewaltbereiten Globalisierungsgegnern 40 Objekte der linken Szene durchsuchen lassen. Gegen mehr als 20 mutmaßliche Extremisten wurden Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung eingeleitet. Schwerpunkt der Aktion war Hamburg. (AP)

     
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