Merkel und Köhler beglückwünschen Sarkozy
06. Mai 2007 20:41, ergänzt 21:19
 |  Bundeskanzlerin Merkel hofft auf Fortsetzung der deutsch-französischen Freundschaft | Foto: dpa |
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Für Bundeskanzlerin Merkel ist es ein «überzeugender Wahlsieg». Auch Bundespräsident Köhler und der scheidende CSU-Chef Stoiber gratulierten dem französischen Konservativen Sarkozy.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Nicolas Sarkozy «zum überzeugenden Wahlsieg» bei der französischen Präsidentschaftswahl gratuliert. «Sie wünscht dem Wahlsieger für die Ausübung seines verantwortungsvollen Amtes viel Glück und Erfolg», erklärte Regierungssprecher Thomas Steg.
Merkel sei sich sicher, dass unter dem neuen Amtsinhaber die bewährte deutsch-französische Freundschaft auch weiterhin Grundlage sein werde, um Frieden Demokratie und Wohlstand in Europa dauerhaft zu sichern.«Gerade in einer für Europa so entscheidenden Phase ist es wichtig, die enge, vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich fortzusetzen», erklärte Steg. Die Kanzlerin freue sich, bald mit dem neuen französischen Präsidenten zu einem ersten Meinungsaustausch zusammen zu treffen.
Köhler: Zusammenarbeit muss weitergehen
Bundespräsident Köhler schrieb in seinem Glückwunschtelegramm an Sarkozy: ««Herr Präsident, zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Französischen Republik gratuliere ich Ihnen, auch im Namen meiner Landsleute, ganz herzlich und wünschen Ihnen Glück und Erfolg bei der Erfüllung Ihrer Aufgaben.» Es gehe nun darum, «dass unsere beiden Ländern ihre besonders enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen. Den großen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur gemeinsam und in einem starken Europa gerecht werden.»
«Ein ganz besonderer Freund der CSU»
Auch der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber äußerte sich zufrieden über den Wahlsieg Sarkozys: «Ich gratuliere im Namen der CSU dem neuen Präsidenten der französischen Republik auf das Herzlichste. Nicolas Sarkozy ist ein ganz besonderer Freund der CSU.»
Sarkozy stimme mit der CSU in allen entscheidenden Fragen der weiteren Entwicklung Europas völlig überein, und er werde ein dynamischer Motor für einen neuen Aufbruch Frankreichs werden, ließ Stoiber über seinen Sprecher Hans-Michael Strepp erklären. (dpa/AP)