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Berlins Innensenator Körting mit 1. Mai zufrieden

02. Mai 2007 15:32
Polizisten überwältigen einen Störer
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Dutzende Polizisten wurden verletzt, mehr als 100 Randalierer festnommen. Dennoch sieht Berlins Innensenator nach dem diesjährigen 1. Mai keinen Grund zur Sorge.

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg waren nach Einschätzung von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) vergleichbar mit denen im vergangenen Jahr. «Von der Gesamteinschätzung lag das ungefähr auf dem Level des Vorjahres», zog Körting am Mittwoch eine Bilanz.

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  • Nach Angaben der Polizei hatten etwa tausend Störer eine Konfrontation mit den Beamten gesucht. 115 von ihnen wurden demnach festgenommen, 43 Polizisten wurden leicht verletzt. Die Gewerkschaft der Polizei sprach sogar von 60 verletzten Polizisten.

    Körting und Polizeipräsident Dieter Glietsch zeigten sich dennoch zufrieden. Das Polizeikonzept habe am 1. Mai und in der vorangegangenen Walpurgisnacht gut gegriffen, sagten sie.

    Bilderschau:
    «Wir haben einen Rest von Menschen, die zündeln wollen und die gucken wollen, was geht», so Körting. Es sei das Verdienst der Polizei, «dass aus solchen Versuchen ein Flächenbrand nicht mehr entsteht». Die Randalierer würden keinen Resonanzboden finden.

    Alkohol fördert Gewaltbereitschaft

    Glietsch wies daraufhin, dass Alkohol eine ganz entscheidende Rolle bei den Gewaltausbrüchen spiele. «Mit einem Bodensatz von Menschen, die unter Alkohol Gewalt suchen, muss man leben.» Ausschreitungen gebe es etwa auch beim Baumblütenfest in Werder oder an anderen Stellen im Bundesgebiet. «Wir versuchen weiter, das zu reduzieren.»

    20 Jahre nach den ersten schweren Mai-Krawallen in Kreuzberg hatten Zehntausende zunächst friedlich gefeiert.Am Abend kam es dann doch wieder zu Randale. (dpa)

     
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