netzeitung.deSchäuble halbiert seine Polizei-Verwaltung

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Bundespolizisten im Einsatz (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Bundespolizisten im Einsatz
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Bundespolizei wird neu organisiert. Vor allem die Verwaltung der Behörde soll schlanker werden.

Angesichts neuer Herausforderungen wie der wachsenden Terrorgefahr hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble eine Neuorganisation der Bundespolizei angeordnet. «Die jetzt anstehenden Veränderungen werden dazu führen, dass rund 1000 Polizeibeamte mehr für die operative Polizeiarbeit eingesetzt werden», sagte Schäuble.

Hauptsächlich soll die Verwaltung der Bundespolizei schlanker werden. Die bisher fünf Bundespolizeipräsidien werden durch eine Zentrale im Raum Berlin ersetzt, die auch Aufgaben des Bundesinnenministeriums übernehmen soll. Von bisher 19 Bundespolizeiämtern bleiben neun regionale Polizeidirektionen übrig.

Die 128 Inspektionen werden zu 76 Dienststellen zusammengefasst. Unterhalb der Inspektionen werden Bundespolizeireviere eingerichtet. Die Präsenz der Bundespolizei in der Fläche sei damit weiter sichergestellt, betonte das Ministerium.

Die Bundespolizei stärken
Jede Bundespolizeidirektion erhält je eine mobile Kontroll- und Überwachungseinheit, mit der künftig flexibel und schnell auf wechselnde Einsatzschwerpunkte reagiert werden soll. Die Kriminalitätsbekämpfung in Flächeninspektionen und an Flughafendienststellen wird personell gestärkt.

«Ich bin sicher, die Neuorganisation wird die Bundespolizei stärken», so Schäuble. Die neuen Direktionen werden ihren Sitz in Bad Bramstedt, Hannover, Sankt Augustin, Koblenz, Stuttgart, München, Pirna, Berlin und am Flughafen in Frankfurt am Main haben. Die Bereitschaftspolizei wird an den Standorten Bayreuth, Deggendorf, Blumberg, Hünfeld, Uelzen, Duderstadt, Sankt Augustin, Bad Bergzabern, Bad Düben und Ratzeburg konzentriert. (AP)