In Zukunft könnten alle Daten der elektronischen Kommunikation von Journalisten für sechs Monate gespeichert werden, beklagen die Kritiker. Auch solle der Informantenschutz nicht mehr uneingeschränkt gelten. Journalisten könnten damit ihren Informanten nicht mehr garantieren, dass sie geschützt sind.Die Medienverbände und Sender appellierten an die Regierung, die Pressefreiheit nicht vorschnell der Verbrechensbekämpfung zu opfern. Ein Klima der Angst in Redaktionen vor Ausspähung ihrer elektronischen Kommunikation würde den kritischen Journalismus behindern, auf den Demokratie und Staat angewiesen seien, erklärte das Bündnis weiter. (nz/dpa)