Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Wer weiß schon, wer Kurt Beck ist

11. Apr 2007 10:36
Kurt Beck
Bild vergrößern
Auch wenn der Name des aktuellen SPD-Vorsitzenden vielen Bürgern in Deutschland nicht geläufig ist: Die Arbeit von Kurt Beck wird von der Mehrheit der Befragten als «gut» bewertet.

Auch ein Jahr nach dem Wechsel an der SPD-Spitze ist der Name des aktuellen Parteivorsitzenden den meisten Bürgern noch unbekannt. Auf die Frage, ob sie wüssten, wer im Augenblick SPD-Chef ist, konnte in einer Umfrage nur rund ein Drittel (35 Prozent) der Bundesbürger die richtige Antwort geben und den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck nennen. 16 Prozent nannten andere Politiker, wie das Hamburger Magazin «Stern» am Mittwoch mitteilte.

Mehr in der Netzeitung:
  • Umfrage: SPD sackt ab 07. Mrz 2007 08:13, ergänzt 09:11
  • Die weite Welt auf Pfälzisch 10. Apr 2007 16:25
  • Die meisten hätten auf den früheren Parteivorsitzenden und jetzigen Bundesarbeitsminister Franz Müntefering getippt, schreibt das Magazin. 49 Prozent sagten demnach lediglich, sie wüssten den Namen des derzeitigen SPD-Chefs nicht.

    Die Arbeit Becks wurde von der Mehrheit der 1007 Befragten (39 Prozent) jedoch als «gut» bewertet. 33 Prozent empfinden Becks Arbeit demnach als «weniger gut oder schlecht». 28 Prozent gaben kein Urteil ab.

    Auch in der Kanzlerpräferenz verliert Beck

    Bei den Anhängern der Sozialdemokraten kommt der Parteivorsitzende auf etwas bessere Werte, doch auch hier ist laut der Umfrage nur knapp jeder Zweite zufrieden: 47 Prozent der SPD-Wähler finden Becks Arbeit «gut», 31 Prozent sehen sie als «weniger gut oder schlecht» an, und 22 trauten sich gar kein Urteil zu, wie das Magazin berichtete.

    In der Kanzlerpräferenz ist Beck dem Bericht zufolge erstmals unter die 20-Prozent-Marke und damit auf den niedrigsten Wert seit seinem Amtsantritt gefallen. 48 Prozent der Befragten würden die amtierende Regierungschefin Angela Merkel (CDU) direkt zur Bundeskanzlerin wählen, für Beck entschieden sich nur 19 Prozent, das sind laut «Stern» zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. 33 Prozent wollen «keinen von beiden» zum Kanzler haben, wie die Umfrage ergab.

    SPD rutscht ab

    Die SPD selbst rutschte nach einem kurzen Zwischenhoch in der vergangenen Woche in der Wählergunst wieder ab. In der wöchentlichen Politumfrage von «Stern» und «RTL» sank die Partei im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte und liegt jetzt wieder bei 26 Prozent. Dagegen konnte sich die Union weiter steigern: Sie gewann einen Punkt hinzu und erzielte mit 36 Prozent ihren bisher höchsten Jahreswert.

    Die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf elf Prozent. Die Werte für die übrigen Parteien blieben im Vergleich zur Vorwoche stabil: Die FDP erreicht elf, die Linkspartei zehn Prozent. Für die Parteienpräferenz wurden 2.004 Bundesbürger befragt, wie das Magazin mitteilte. (AP)

     
    Drucken
    VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
     
    Zu weiteren Bildergalerien
    Zu weiteren Bildergalerien
    Zum Wissenstest

    Alle Wissenstests

    Zum Wissenstest

    Alle Wissenstests

    Zum Wissenstest
    Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
     
    Zum Wissenstest

    Alle Wissenstests

    Live Top 5
    netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
    Aus anderen Ressorts
    Zur Autogazette

    Geschäftsführer: Josef Depenbrock & Robert Rischke | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
    NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
    Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
     
    Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
     
    IT & Security by Procado
     
    [ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
    Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.