Die ehemalige «Nummer 3» des Terrornetzwerkes Al Qaeda gestand nach Angaben des Pentagons die Planung der Terroranschläge vom 11. September 2001. «Ich war verantwortlich für die Planung der Operationen vom 11. September von A bis Z», soll der 53-jährige Mohammed laut zensiertem Protokoll bei einer Anhörung im US- Militärgefängnis von Guantánamo Bay auf Kuba gesagt haben. Das Verteidigungsministerium hatte am Mittwoch (Ortszeit) ein zensiertes Protokoll der Anhörung des 53-Jährigen freigegeben. Laut diesem Protokoll sagte Mohammed bei der Anhörung am Samstag auch, er sei von CIA-Agenten gefoltert worden und habe bei Verhören falsche Angaben gemacht.
Grünen-Politiker Beck kündigte an, sich selbst über der Situation im US-Gefangenenlager Guantánamo zu informieren. «Ich will mit einem Kollegen aus dem Menschenrechtsausschuss eventuell im Juni dorthin reisen und mir ein Bild von der Situation vor Ort machen.»