Die CDU rührt aber auch an empfindlichen Stellen der Umweltdebatte: Die Kernkraft habe «eine wichtige Brückenfunktion, bis neue klimafreundliche und wirtschaftliche Energieträger in ausreichendem Umfang verfügbar sind». Ferner will die CDU den Kohlendioxid- Ausstoß von Autos in fünf Jahren auf 120 Gramm pro Kilometer senken. Dazu favorisiert die Partei zwar Selbstverpflichtungen. Sollten diese scheitern, plädiert die CDU aber für die Einführung einer CO2-Steuer und die Einbeziehung des Autoverkehrs in den Emissionshandel. Außerdem will die CDU die Schadstoffgrenzwerte senken und schadstoffarme Fahrzeuge steuerlich fördern. Ende Februar soll der kürzlich fertig gestellte Entwurf den Parteigremien vorgelegt werden. Im Mai soll das Grundsatzprogramm der CDU fertig sein. (nz/dpa)