«Deutschland hatte eine andere Berechnungsgrundlage, aber letztlich liegen wir nur zwei Prozent auseinander», sagte Gabriel. «Wir werden das akzeptieren, auch um deutlich zu machen, dass wir zum europäischen Emissionshandel stehen.» Immerhin habe man sich bei fünf von sechs strittigen Fragen gütlich geeinigt, sagte Gabriel. Dazu zähle mehr Transparenz beim Emissionshandel. Dadurch könnte der Preis pro Tonne Kohlendioxid von derzeit nicht einmal acht Euro deutlich nach oben getrieben werden - was wiederum den Handel mit Emissionszertifikaten anheizen würde, berichtet die «taz».Gabriel sagte außerdem: «Wir müssen ab kommendem Jahr mehr als 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich einsparen, im Vergleich zu 2 Millionen Tonnen in der ersten Handelsperiode, die noch unter meinem Vorgänger begonnen hat - ich glaube, das ist eine gute Botschaft für den Klimaschutz.» Während die Bundesregierung damit die Vorreiter- Rolle Deutschlands beim Klimaschutz unterstreicht, gab es laut Zeitung beim Gipfeltreffen des UN-Umweltprogramms auch aus Europa Gegenwind zum EU-Ziel, im Rahmen internationaler Verhandlungen den Klimagas-Ausstoß bis 2020 um 30 Prozent zu senken. (nz)