De Maizière wies dagegen darauf hin, dass die Geheimdienste Zugang zu den Daten nach den Regeln erhielten, die bisher auch in solchen Fällen gelten. «Auf jeden Fall kommen sie nicht durch die Hintertür an solche Informationen heran», betonte der CDU-Politiker.Der Gesetzentwurf von Bundes- Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) setzt eine EU-Richtlinie um. Ziel ist es, die Strafverfolgung und den Kampf gegen den Terrorismus zu verbessern. Danach sollen die EU-Länder alle Verbindungsdaten zwischen 6 und 24 Monate speichern. Auch die Nutzung des Internets soll erfasst werden. Verleger- und Wirtschaftsverbände, Journalistengewerkschaften, Datenschützer, Anwälte und Richter hatten die geplante Speicherung als Eingriff in die Privatsphäre und vertrauliche Information heftig kritisiert. (nz)