18. Jan 2007 11:50
Bayerns Innenminister Günther Beckstein genießt wegen seiner Geradlinigkeit auch über die Parteigrenzen hinweg Respekt. Jetzt soll er Edmund Stoiber als Ministerpräsident ablösen.
Durch seine Geradlinigkeit verschaffte sich der «schwarze Sheriff» jedoch auch über die Parteigrenzen hinweg persönlichen Respekt. Bislang profilierte sich Beckstein allerdings vor allem als Fachpolitiker. Im Amt des Ministerpräsidenten müsste er eine sehr viel breitere Themenpalette vertreten Der in einfachen Verhältnissen in Nürnberg aufgewachsene Franke gilt als nachdenklich, charmant und hintersinnig. Wichtigste Instanz ist für ihn seine Frau - eine einst linksorientierte Kirchenvertreterin, mit der er seit 32 Jahren verheiratet ist und drei Kinder hat. (nz)