Rieger, der vom Verfassungsschutz als «unverbesserlicher Rassist» eingestuft wird, wollte im vergangenen Jahr bereits im niedersächsischen Delmenhorst ein leer stehendes Hotel kaufen, um dort ein Schulungszentrum für die rechte Szene zu errichten. Er bot dafür 3,4 Millionen Euro. Der Verkehrswert der Immobilie betrug nach Angaben eines Gutachters allerdings nur 1,33 Millionen Euro. Im Dezember kaufte die Stadt das Gebäude für 3 Millionen Euro. 937.000 Euro stammten von Bürgern und Unterstützern.Laut Zeitung liegen dem rechtsextremen Anwalt nach eigenen Angaben etwa 200 Immobilienangebote aus dem Bundesgebiet vor. Er wolle nicht ausschließen, dass auch das Grundstück in der Prignitz dabei sei, sagte er dem Blatt. Rieger bestritt aber, schon eine Kaufabsicht signalisiert und einen Betrag genannt zu haben. Bei der NPD hieß es, man sichte 21 Immobilienangebote in Brandenburg. «Da war was aus der Prignitz dabei», sagte NPD-Sprecher Klaus Beier der Zeitung. Selbst wenn Rieger das Areal in Plattenburg allein kaufen würde, sei zu erwarten, dass die NPD es auch nutzen könne. (nz)