28. Dez 2006 12:21
Die wenigsten Privatschüler gibt es in Schleswig- Holstein. Im Süden Deutschlands ist deren Anteil hingegen am höchsten. Klar ist: Der staatlichen Schule vertrauen immer weniger Eltern.
Besonders viele Privatschüler gibt es in Sachsen und Bayern: Dort lernen mehr als elf beziehungsweise fast zehn Prozent an privaten Schulen. In Schleswig-Holstein sind es dagegen nur 3,3 Prozent.Deutliche Unterschiede bestehen auch hinsichtlich der Nationalität der Schüler: Während von solchen mit deutscher Staatsangehörigkeit 7,4 Prozent in Privatschulen gehen, sind es von den ausländischen Schülern nur 3,8 Prozent. Auch Schülerinnen gehen mit 8,4 Prozent deutlich häufiger in Privatschulen. Von den Schülern männlichen Geschlechts wurden nur knapp sechs Prozent privat unterrichtet. (AP)