Mehrfach haben Hamburger IT-Spezialisten in der Vergangenheit mit einer speziellen Fahndungs-Technologie geheime Server des Terrornetzwerkes Al Qaeda identifizieren können. Einige der Server standen in Europa, auch in Deutschland, andere in Nordamerika. Auf den Computer fanden sich Aufrufe und Anleitungen zum Terrorkampf, aber auch Videos, in denen die Terroristen ihre Anschläge dokumentierten.Doch nicht nur Terroristen nutzen moderne Kommunikationstechnik. So versucht die auf psychologische Kriegsführung spezialisierte britische Armee-Einheit 15 (UK) Psychological Operations Group Mitglieder der Taliban in Afghanistan mit Kurzmitteilungen zu verunsichern und vom Kampf abzuhalten. «Wir wissen, wer Du bist. Gib auf!», lesen die Kämpfer zum Beispiel auf dem Display ihres Mobiltelefons, oder: «Geh nach Hause. Ihr werdet uns niemals besiegen.»
Wirkungsvoller als diese Einschüchterungsversuche dürften hingegen gezielte Desinformation sein, bei der eine per verschickte SMS Falschmeldung als Nachricht aus den eigenen Reihen getarnt wird. Die Mobilnummern der Taliban-Kämpfer bekommt die Armee-Einheit vom Geheimdienst. (nz)