Böhmer bekannte, an vielen Schulen sei «in den letzten Jahren manches versäumt worden». Unvorbereitete Lehrerkollegien oder fehlender Kontakt zwischen Lehrern und Eltern zählten zu den Hauptproblemen. Als ein positives Gegenbeispiel nannte Böhmer Bremen, wo Lehrer aus Schulen mit hohem Migrantenanteil sämtliche Eltern der fünften Klassen besuchen, um einen engen Kontakt zu den Eltern zu knüpfen. «Das sollte bundesweit Schule machen», so die Staatsministerin. Wie Böhmer schilderte, gestalten die Bremer Lehrer den Unterricht um, indem sie Teams bilden, Schüler gründen Firmen, um sich auf die Berufswelt vorzubereiten. Dies habe das Zusammenleben und den Lernerfolg an den Schulen deutlich verbessert. (nz)