05. Dez 2006 15:02
Die bayerische Landesregierung hat ihre Pläne für ein Verbot so genannter Killerspiele konkretisiert. Innenminister Beckstein plant eine Gesetzesinitiative, die harte Strafen vorsieht.
Beckstein sagte dem Nachrichtensender N24, solche Killerspiele hätten eine gegenüber Gewalt abstumpfende und für bestimmte labile Charaktere auch stimulierende Wirkung. «Wir können uns nicht nur einfach darüber aufregen und darüber philosophieren, dass leider die Gewalt gerade bei jungen Leuten massiv zunimmt (...) und das Einüben von Gewalt in menschenverachtenden Killerspielen dann ermöglichen.» Nach dem Überfall eine 18-jährigen Ex-Schülers auf eine Realschule im westfälischen Emsdetten vor rund zwei Wochen hatten mehrere Länder - darunter Bayern - eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Killerspielen angekündigt.