Die Grünen und die Linksfraktion im Bundestag monierten indes, die Einigung falle weit hinter den europäischen Standard zurück. «Dass in Kneipen und Bars weiterhin geraucht werden darf, kommt einem Kniefall vor dem Verband der Zigarettenindustrie gleich», hieß es von den Grünen. Die Oppositionspartei wiesen darauf hin, dass derzeit auch zirka 8000 Schwangere und stillende Mütter in der Gastronomie arbeiten.Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sagte, sie persönlich hätte sich eine deutlichere Regelung gewünscht. «Aber wir brauchen einen mehrheitsfähigen Entwurf.» In vielen Ländern gelten schärfere Regelungen.
So haben Irland, Finnland, Italien, Spanien, Norwegen, Schweden, Schottland, Südafrika, Neuseeland und mehrere US-Staaten das Rauchen in Kneipen, Restaurants, Kinos und anderen öffentlichen Orten verboten. In England tritt ein Rauchverbot im Juli in Kraft. (nz)