netzeitung.deStruck distanziert sich von Schädel-Skandal

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Peter Struck (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Peter Struck
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Ex-Verteidigungsminister Struck hat nach eigenen Angaben nichts von den Skandal-Fotos aus Afghanistan gewusst. Die Bilder waren in seiner Amtszeit entstanden. Thema: Bundeswehr- Skandal Jung verschiebt nach Foto-Skandal Asien-Reise Merkel will hartes Durchgreifen in Foto-Skandal Deutsche Soldaten stellten Hinrichtung nach Jung suspendiert Skandal-Soldaten

Der frühere Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat jegliche Verantwortung für den Skandal um die Totenschädel-Fotos in Afghanistan von sich gewiesen. Der heutige SPD-Fraktionsvorsitzende sagte der «Bild am Sonntag», zu seiner Zeit als Verteidigungsminister 2002 bis 2005 habe es keinerlei Hinweise auf solche makabren Vorgänge gegeben.

Die Fotos, auf denen Bundeswehrsoldaten mit Schädeln posieren, hatten bei allen Bundestagsparteien Empörung hervorgerufen. Die «Bild»-Zeitung veröffentlichte am Samstag eine neue Fotoserie. Auf einem der Bilder hält ein Soldat einem aus verschiedenen Knochen zusammengesetzten Skelett wie bei einer Hinrichtung eine Pistole an den Schädel. Auf einem anderen Foto trägt ein Schädel ein Bundeswehr-Barett. Die Aufnahmen sollen Ende 2003 oder Anfang 2004 entstanden sein.

Die Bilder hätten ihn wie ein Blitz getroffen, sagte Struck. Wenn es Hinweise darauf gegeben hätte, hätte es unverzüglich Bestrafungen gegeben. Struck sprach sich dafür aus, an den am Skandal beteiligten Soldaten ein Exempel zu statuieren. Eine harte Bestrafung hätte eine heilsame Wirkung. Sollte sich herausstellen, dass Vorgesetzte etwas von den Vorgängen gewusst hätten, dann müssten auch sie bestraft werden, so der SPD-Politiker. (nz)