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Viel Lob für «Selbstverwandlung der Deutschen»

10. Jul 2006 10:47
Fanfest am Brandenburger Tor in Berlin
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Deutschland hat nach Ansicht von Außenminister Steinmeier durch die Fußball-Weltmeisterschaft sein Image in der Welt verbessert. Kanzlerin Merkel hofft, dass die positive Stimmung «weit über diesen Sommer» hinausreiche.

Die Stimmung zur Fußball-Weltmeisterschaft hat Deutschland nach Einschätzung von Außenminister Frank Walter Steinmeier neues Ansehen eingebracht. Im ARD-«Morgenmagazin» sagte der SPD-Politiker, der «wunderbare Prozess der Selbstverwandlung der Deutschen» sei bemerkt worden. Es habe von vielen Seiten Glückwünsche gegeben. Schließlich seien noch nie so viele Staatschefs, Präsidenten und Außenminister sowie der UN-Generalsekretär als Besucher gekommen. Alle seien voll des Lobes gewesen.

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    Frank Walter Steinmeier
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    Wie Minister Steinmeier sagte, haben fast alle «diesen unverkrampften Umgang mit nationalen Symbolen als Schritt zur Normalität» gewertet. Dieses Lob sei von keinerlei Befürchtungen geprägt gewesen, dass sich Deutschland im Zuge des Überschwangs überheblich zeigen könnte. «Wenn Gäste von außen das so sagen, ist das der beste Beweis dafür, dass wir uns richtig und angemessen verhalten haben», sagte der Bundesaußenminister. Dabei sollten sich die Deutschen selbst eher zurückhalten mit Bewertungen, ob dies ein neuer Patriotismus sei.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dankte den Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, Bundestrainer Jürgen Klinsmann und der Nationalmannschaft sowie der deutschen Bevölkerung für «wunderbare» Wochen. Klinsmann, sein Team und die Spieler hätten «mit Leidenschaft und Mut unser Land in große Begeisterung versetzt», sagte sie. «Deutschland ist unser Weltmeister der Herzen.» Und: «Möge die Stimmung, mit der wir uns als Deutsche der Welt präsentiert haben, weit über diesen Sommer hinausreichen.» (nz)

     
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