19. Jun 2006 18:48, ergänzt 20:13
Auch beim dritten Gruppenspiel des Iran wird es eine Protestaktion gegen die dortige Führung geben. Das Ordnungsamt in Leipzig gab einem Antrag statt.
Irans Vizepräsident Mohammed Aliabadi wird laut sächsischer Staatskanzlei zu dem WM-Spiel in Leipzig erwartet. Er war zuvor auch zu den beiden ersten Spielen der iranischen Mannschaft in Nürnberg und Frankfurt/Main angereist. Aliabadi kam weder auf Einladung der Landesregierung noch des Weltfußballverbandes Fifa. So ist es auch in Sachsen. Beide Besuche des iranischen Vizepräsidenten wurden begleitet von Protestkundgebungen. In Leipzig erwarten die Veranstalter etwa 500 bis 1000 Teilnehmer.Polizei und Veranstalter stufen das vierte WM-Spiel am einzigen ostdeutschen Austragungsort als besonders brisant ein. Es gilt die höchste Sicherheitsstufe, bis zu 2000 Polizeibeamte werden im Dienst sein. (nz)