18.03.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Angela Merkel
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Ausländer, die in Deutschland eingebürgert werden möchten, sollten aus Sicht von Kanzlerin Merkel «einiges wissen» über das Land. Die Staatsbürgerschaft könne nicht «im Vorbeigehen» erworben werden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die unter anderem von Hessen geplanten Fragebögen für Einbürgerungswillige verteidigt. Die deutsche Staatsbürgerschaft könne nicht «im Vorbeigehen» erworben werden, sagte die CDU-Politikerin am Samstag auf der Landesvertreterversammlung der CDU Mecklenburg-Vorpommerns in Gägelow bei Wismar.
Die Staatsbürgerschaft sei mit erheblichen Rechten verbunden. Deshalb sei es legitim, dass Einbürgerungswillige, nachweisen müssen, dass sie über Deutschland einiges wissen. Zwar könne man über einige Fragen in den Entwürfen der Fragebögen diskutieren. Grundsätzlich sei es jedoch richtig, dass die CDU diese Debatte in Gang gebracht hat, sagte Merkel. (nz)