netzeitung.deChrobog: Frei ohne deutsche Gegenleistung

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Familie Chrobog nach ihrer Ankunft in Deutschland (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Familie Chrobog nach ihrer Ankunft in Deutschland
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Der frühere Staatssekretär im Außenamt Chrobog und seine Familie sind nach viertägiger Entführung im Jemen nach Deutschland zurückgekehrt. Der Ex-Diplomat dankte der Bundesregierung für ihre Bemühungen um die Freilassung. Thema: Chrobog-Entführung Italienische Touristen im Jemen verschleppt Jemen «bleibt wunderschönes Land» Chrobog: Kidnapper waren freundlich Italienerinnen wollen bei Entführern bleiben Jemenitische Gouverneure entlassen Die Bundesregierung hat nach Angaben von Ex-Diplomat Jürgen Chrobog keine Gegenleistung für seine Freilassung und die seiner Angehörigen aus der Gewalt der Entführer im Jemen erbracht. «Es gab auch keine Forderung an die Bundesregierung», sagte Chrobog am Sonntagabend nach der Rückkehr in Köln. «Ich freue mich, mit meiner Familie gesund in Deutschland zu sein.» Der 65-Jährige, seine Ehefrau und seine drei erwachsenen Söhne waren am Samstag nach drei Tagen Geiselhaft freigelassen worden. Chrobog betonte, die Entführung habe keinen ideologischen, terroristischen oder religiös fundamentalistischen Hintergrund gehabt. «Das war kein Angriff gegen Deutsche oder gegen Touristen, es ging allein um eine Stammesfehde.» Er und seine Familie seien «sehr anständig und ehrenhaft behandelt worden, es habe zudem einen «sehr intensiven Kontakt» zu den Kidnappern gegeben. Zu Beginn der Entführung am vergangenen Mittwoch habe es allerdings eine schwere Schießerei gegeben, bei der ein Fahrer fast ums Leben gekommen wäre. Das sei einer der Momente gewesen, in denen er sich und seine Familie in Gefahr gesehen habe. Ein anderer solcher Moment sei gewesen, als die Entführer bemerkt hätten, dass sie von jemenitischen Sicherheitskräften eingekesselt wurden. Chrobog dankte der Bundesregierung, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich große Mühe gegeben hätten, die Freilassung zu erreichen. (nz)

Die Bundesregierung hat nach Angaben von Ex-Diplomat Jürgen Chrobog keine Gegenleistung für seine Freilassung und die seiner Angehörigen aus der Gewalt der Entführer im Jemen erbracht. «Es gab auch keine Forderung an die Bundesregierung», sagte Chrobog am Sonntagabend nach der Rückkehr in Köln. «Ich freue mich, mit meiner Familie gesund in Deutschland zu sein.» Der 65-Jährige, seine Ehefrau und seine drei erwachsenen Söhne waren am Samstag nach drei Tagen Geiselhaft freigelassen worden.

Chrobog betonte, die Entführung habe keinen ideologischen, terroristischen oder religiös fundamentalistischen Hintergrund gehabt. «Das war kein Angriff gegen Deutsche oder gegen Touristen, es ging allein um eine Stammesfehde.» Er und seine Familie seien «sehr anständig und ehrenhaft behandelt worden, es habe zudem einen «sehr intensiven Kontakt» zu den Kidnappern gegeben.

Zu Beginn der Entführung am vergangenen Mittwoch habe es allerdings eine schwere Schießerei gegeben, bei der ein Fahrer fast ums Leben gekommen wäre. Das sei einer der Momente gewesen, in denen er sich und seine Familie in Gefahr gesehen habe. Ein anderer solcher Moment sei gewesen, als die Entführer bemerkt hätten, dass sie von jemenitischen Sicherheitskräften eingekesselt wurden.

Chrobog dankte der Bundesregierung, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich große Mühe gegeben hätten, die Freilassung zu erreichen. (nz)