Bundesregierung stoppt Geld für Osthoff-Projekte: 

netzeitung.deBundesregierung stoppt Geld für Osthoff

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Achäologin Osthoff (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Achäologin Osthoff
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Bundesregierung will der deutschen Archäologin Osthoff künftig die Unterstützung ihrer Ausgrabungsprojekte im Irak versagen. Osthoff solle sich aus dem Land fern halten, in dem sie bis vor wenigen Tagen als Geisel verschleppt war. Thema: BND lieferte entscheidenden Hinweis zu Osthoff Osthoffs Fahrer als Komplize verdächtigt Osthoff hat Irak verlassen Schon früh Kontakt zu Osthoffs Geiselnehmern Regierung ruft Deutsche aus Irak zurück

Die Bundesregierung will offenbar keine Projekte der deutschen Archäologin Susanne Osthoff im Irak mehr finanziell unterstützen. Die «Neue Osnabrücker Zeitung» berichtete unter Berufung auf das Auswärtige Amt, Osthoff sei nach dem Ende ihrer Entführung «unmissverständlich aufgefordert» worden, nicht mehr in den Irak zurückzukehren. Als Konsequenz aus dem Geiseldrama werde das Auswärtige Amt auch keine Maßnahme in dem Krisengebiet fördern, die mit einem Aufenthalt von Osthoff in dem Land verbunden wäre.

Davon sei offenbar das Projekt der 43-jährigen Archäologin betroffen, in der nordirakischen Stadt Arbil ein deutsches Kulturzentrum aufzubauen, sowie die Arbeit zur Sanierung einer Karawanserei in Mossul, berichtete die Zeitung. Sie schrieb auch, dass die Deutsche in einem Haus des Bundesnachrichtendienstes in Bagdad gewohnt haben soll. Aus diesem Grund sei Osthoff von den Entführern anfänglich für eine Spionin gehalten worden.

Osthoffs Mutter Ingrid Hala sagte dem Blatt, sie warte seit der Freilassung noch immer auf einen Anruf ihrer Tochter. (nz)