24. Dez 2005 14:11
Die Bundesregierung will der deutschen Archäologin Osthoff künftig die Unterstützung ihrer Ausgrabungsprojekte im Irak versagen. Osthoff solle sich aus dem Land fern halten, in dem sie bis vor wenigen Tagen als Geisel verschleppt war.
Davon sei offenbar das Projekt der 43-jährigen Archäologin betroffen, in der nordirakischen Stadt Arbil ein deutsches Kulturzentrum aufzubauen, sowie die Arbeit zur Sanierung einer Karawanserei in Mossul, berichtete die Zeitung. Sie schrieb auch, dass die Deutsche in einem Haus des Bundesnachrichtendienstes in Bagdad gewohnt haben soll. Aus diesem Grund sei Osthoff von den Entführern anfänglich für eine Spionin gehalten worden.Osthoffs Mutter Ingrid Hala sagte dem Blatt, sie warte seit der Freilassung noch immer auf einen Anruf ihrer Tochter. (nz)