netzeitung.deKastner hält Bisky für nicht vermittelbar

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Parlamentsvize Kastner (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Parlamentsvize Kastner
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Bundestagsvizepräsidentin Kastner fordert nach dem erneuten Scheitern von Lothar Bisky bei der Wahl zum Parlamentsvize Konsequenzen. Die Linkspartei solle einen neuen Kandidaten nominieren.

Die Linkspartei sollte nach Ansicht von SPD-Bundestagsvize- Präsidentin Susanne Kastner auf Lothar Bisky als Kandidaten für einen Parlamentsvizeposten verzichten. «Wenn Bisky nicht vermittelbar ist, muss sich die Linkspartei auch selbst etwas überlegen», sagte Kastner der Netzeitung. Da helfe auch nicht, dass die Linkspartei darauf bestehe, dass nach bisherigen parlamentarischen Brauch der von der Partei nominierte Kandidat bestätigt wurde.

Bisky ist bei einem zweiten Anlauf zu seiner Wahl im nunmehr vierten Wahlgang gescheitert.

Bei der Ablehnung Biskys handele sich um ein «Sammelsurium von Gründen», sagte Kastner. Einer davon sei, dass Bisky der Linkspartei vorstehe. Ein Parteichef im Bundestagspräsidium sei «ein Novum, das gab es noch nie», so Kastner. Sie habe Verständnis für alle, die Bisky nicht wollten.


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