De Maizière blieb im Osten, zunächst als Staatssekretär im Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern, später als Chef der dortigen Staatskanzlei. 1999 kam er in gleicher Funktion nach Sachsen und avancierte kurz darauf zum Finanzminister. Immer wieder wurde de Maizière auch als Kronprinz für die Nachfolge des damaligen CDU- Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf gehandelt. Dessen Nachfolger Georg Milbradt (CDU) betraute de Maizière mit dem Justizministerium, in der CDU-SPD-Regierung wurde er 2004 Innenminister.De Maizière führte an maßgeblicher Stelle die Verhandlungen der ostdeutschen Länder für den Solidarpakt II. Die designierte Kanzlerin Angela Merkel und de Maizière kennen sich bereits aus den Zeiten der letzten DDR-Regierung 1990. Thomas de Maizière ist verheiratet und Vater von drei Kindern. (nz/dpa)