Strauß-Tochter tritt aus Münchner CSU aus
Die Münchner Parteispitze hatte am Wochenende beschlossen, nach der Bundestagswahl am 18. September Konsequenzen gegen Hohlmeier zu ziehen. Auslöser war ihr Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss in der vergangenen Woche. Hohlmeier hatte die übereinstimmenden Zeugenaussagen von Vorstandsmitgliedern der Münchner CSU für falsch erklärt und damit führende Parteifreunde indirekt der Lüge bezichtigt. So bestritt sie, in der Münchner CSU-Wahlfälschungsaffäre Vorstandskollegen mit Drohungen unter Druck gesetzt zu haben.
Hohlmeier hatte im Zuge der Münchner Wahlfälschungsaffäre bereits im vergangenen Jahr den Vorsitz der Münchner CSU abgeben müssen. Im April trat sie auch als Kultusministerin zurück. In der Affäre hatten CSU-Nachwuchspolitiker versucht, interne Wahlen mit gekauften Mitgliedern und gefälschten Aufnahmeanträgen zu manipulieren. (nz)

