netzeitung.deGewitter und Hitze in Deutschland

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Nächtliche Unwetter richteten Schäden an (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Nächtliche Unwetter richteten Schäden an
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Nordrhein-Westfalen hat es heftige Unwetter gegeben. Am Freitag sollen die Temperaturen bis auf 38 Grad steigen.

Gewitter mit Hagel und orkanartigen Sturmböen sind in der Nacht zu Freitag über Teile Deutschlands hinweggefegt. Nach Angaben der Polizei entstand größerer Sachschaden.

Im niedersächsischen Kreis Osterholz bei Bremen wurden Fahrzeuge durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume beschädigt. Mehrere Straßen waren nicht mehr passierbar. Verletzt wurde aber niemand.

Wegen Schäden an der Oberleitung musste der Bahnverkehr von Bremen nach Bremerhaven bis zum Morgen unterbrochen werden. In Wolfsburg und Nienburg gab es für mehrere Stunden keinen Strom.

Große Hagelkörner
Im nördlichen Hessen und Südosten Nordrhein-Westfalens gingen mancherorts Hagelkörner mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern nieder, wie ein Sprecher des Wetterdienstes Meteomedia mitteilte. Bäume fielen um. In mehreren Orten im Kreis Kassel standen Straßen unter Wasser.

An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins drückte die Regenmassen das Wasser teilweise bis zu 30 Zentimeter hoch aus der Kanalisation, wie die Feuerwehr mitteilte.

«Superzelle» sorgte für Unwetter
Auslöser der Unwetter war laut Meteomedia eine so enannte «Superzelle», die sich am späten Abend nördlich von Bremen gebildet hatte und dann in Richtung Osten weiterzog. Für Freitag sind in Niedersachsen weitere schwere Gewitter angesagt.

Die Meteorologen rechnen in den meisten Teilen Deutschlands mit einem Anstieg der Temperaturen auf 30 bis 35 Grad Celsius. In der Lausitz sollen sogar 38 Grad erreicht werden. Im Nordwesten wird es dagegen mit 24 bis 29 Grad etwas kühler. (nz)