netzeitung.deLafontaine besteht auf Geld von «Bild»

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Oskar Lafontaine (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Oskar Lafontaine
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WASG-Spitzenkandidat Lafontaine besteht darauf, von der «Bild»-Zeitung Honorar zu bekommen, obwohl er nicht mehr für das Blatt schreibt. Bei seiner Rückkehr in die Politik wollte die Zeitung Lafontaines Mitarbeit beenden.

Der WASG-Spitzenkandidat Oskar Lafontaine bekommt noch immer Geld von der «Bild»-Zeitung, obwohl er keine Kolumnen mehr für das Blatt schreibt. Nach Angaben des Magazins «Spiegel» kassiert der 61-Jährige monatlich mehr als 5000 Euro vom Axel-Springer-Verlag.

Lafontaine hatte seit seinem Rücktritt als Finanzminister und SPD- Vorsitzender 1999 regelmäßig politische Kolumnen für das Blatt geschrieben. Als er im Mai ankündigte, wieder in die Politik zurückzukehren, wollte die Redaktion die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen SPD-Chef beenden.

Doch Lafontaine bestand demnach auf die Fortzahlung des Gehalts bis Ende des Vertrags im Januar 2006. Ein «Bild»-Sprecher bestätigte am Samstag die Meldung des Magazins.

Eine künftige Fraktion der neuen Linkspartei will Lafontaine zusammen mit dem PDS-Politiker Gregor Gysi führen. «Der PDS-Spitzenkandidat Gysi und ich streben für die Fraktion der neuen Linkspartei eine Doppelspitze an», sagte Lafontaine dem Nachrichtenmagazin «Focus». Das sei schon länger so abgesprochen. (nz)